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Techniktrends und neue Entwicklungen im Markenrecht: Deutsches Patent- und Markenamt veröffentlicht Jahresbericht 2017

Pressemitteilung vom 8. Mai 2018

München. Aus welchen Bundesländern kommen die meisten Erfindungen? Wer sind die Top-Markenanmelder? Und wohin gehen die Trends in wichtigen Technologien? Solche und viele weitere Informationen zu Innovation und gewerblichen Schutzrechten gibt das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in seinem Jahresbericht 2017, den die Behörde nun im Internet veröffentlicht hat.

Ein umfangreicher Statistikteil informiert über Zahlen 2017 zu Anmeldung, Erteilung oder Eintragung von Patenten, Gebrauchsmustern, Marken und Designs in Deutschland. Unter anderem beleuchtet das DPMA im Jahresbericht auch aktuelle Technologietrends – etwa zur Digitalisierung. 2017 gab es in den dafür relevanten Bereichen Kommunikationstechnik, Halbleiter, Datenverarbeitungsverfahren und audiovisuelle Technik fast ein Drittel (29,2 Prozent) mehr Patentanmeldungen für den deutschen Markt als noch sechs Jahre zuvor. Zudem werden im Jahresbericht die rechtlichen Neuerungen durch die Markenrechtsreform erklärt. Künftig kann man so genannte Gewährleistungsmarken anmelden, die für bestimmte Qualitätsstandards stehen. Die können dann von Unternehmen für Produkte und Dienstleistungen genutzt werden, die diese Standards erfüllen.

Darüber hinaus gibt das DPMA im Jahresbericht Informationen zur Strategie der Behörde und nützliche Hinweise zu allen Schutzrechten. Bereits bei der Veröffentlichung der Jahreszahlen Anfang März hatte die Behörde unter anderem bekanntgegeben, dass die Zahl der Markenanmeldungen den höchsten Stand seit neun Jahren erreicht hat. Auch die Zahl der Patentanmeldungen befindet sich auf dem Niveau des Vorjahres, in dem das Amt ein Allzeithoch verzeichnet hatte.

Das Deutsche Patent- und Markenamt

Erfindergeist und Kreativität brauchen wirksamen Schutz. Das DPMA ist das deutsche Kompetenzzentrum für alle Schutzrechte des geistigen Eigentums – für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs. Als größtes nationales Patentamt in Europa und fünftgrößtes nationales Patentamt der Welt steht es für die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft. Seine mehr als 2 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten – München, Jena und Berlin – sind Dienstleister für Erfinder und Unternehmen. Sie setzen Innovationsstrategien des Bundes um und entwickeln die nationalen, europäischen und internationalen Schutzsysteme weiter.

Stand: 12.10.2018 

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