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Deutscher Zukunftspreis 2015: Vorschlag des Deutschen Patent- und Markenamts ist unter den Nominierten

Pressemitteilung vom 16. September 2015

Gruppenbild der drei Gewinner

Die Nominierten von Infineon Technologies AG: Dr. Walter Hartner, Ralf Bornefeld und Dr. Rudolf Lachner (v.l.n.r.)

München. Die Nominierten des Deutschen Zukunftspreises 2015 - Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation - wurden heute während einer Pressekonferenz im Deutschen Museum in München vorgestellt. Eines der drei nominierten Teams, Dipl.-Ing. Ralf Bornefeld, Dr. Rudolf Lachner und Dr. Walter Hartner von der Infineon Technologies AG in Neubiberg mit ihrer Innovation "Neue Radartechnologie für Autos: Ein Lebensretter geht in Serie", wurde vom Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) vorgeschlagen. In einer Abendveranstaltung präsentieren die Nominierten heute im Rahmen der Vortragsreihe "Wissenschaft für jedermann" ihre Innovationen und stehen dem Publikum für Fragen zur Verfügung.

Das nominierte Projekt umfasst die Entwicklung und Produktion innovativer und kostengünstiger Radarsensoren, die auf einer neuen Halbleiter-Fertigungstechnologie und einer neuen Gehäusetechnologie basieren. Erst damit wird eine breite Markteinführung radarbasierter Sicherheitssysteme, die aktiv ins Fahrverhalten eingreifen, möglich.

"Wir freuen uns, dass einer unserer Vorschläge nominiert wurde.", sagt Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des DPMA. "Eine Technologie, die im Straßenverkehr Leben retten kann, verfügt ohne Frage über eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Kein anderes Land steht so sehr für das Automobil wie Deutschland. Die Automobilbranche mit ihren Zulieferern ist ein höchst innovativer Sektor. Seit Jahren ist die Fahrzeugtechnik die anmelderstärkste Klasse in unserer Patentstatistik."

Die weiteren Nominierten sind: Dipl.-Ing. Peter Sander, Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann und Dipl.-Ing. (FH) Frank Herzog (Team 2 mit dem Projekt "3-D-Druck im zivilen Flugzeugbau - eine Fertigungsrevolution hebt ab") sowie Prof. Dr. rer. nat. habil. Johannes-Peter Stasch, Dr. med. Reiner Frey und Prof. Dr. med. Ardeschir Ghofrani (Team 3 zum Thema "Entlastung für Herz und Lunge - vom Nitroglyzerin zu innovativen Therapien").

Informationen zu den drei Teams finden Sie unter externer Link www.deutscher-zukunftspreis.de.

Der Deutsche Zukunftspreis 2015 - Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation
Der mit 250 000 Euro dotierte Deutsche Zukunftspreis wird in diesem Jahr bereits zum 19. Mal verliehen. Große deutsche Wissenschafts- und Wirtschaftsverbände und Institutionen schlagen besonders innovative Forscher und ihre Arbeiten vor. Ausschlaggebend für die Nominierung sind der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad und das Potenzial, diese Leistung in zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen. Beurteilungskriterien der zehnköpfigen Expertenjury sind der wissenschaftliche Wert sowie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Projekte. Die Entscheidung über den Sieger trifft die Jury unmittelbar vor der Verleihung durch den Bundespräsidenten am 2. Dezember 2015 in Berlin.

Das Deutsche Patent- und Markenamt

Das DPMA ist das Kompetenzzentrum des Bundes auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes in Deutschland. Mit mehr als 2 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es das größte nationale Patent- und Markenamt in Europa und weltweit das fünftgrößte nationale Patentamt. Die Beschäftigten in München, Jena und Berlin erteilen Patente, tragen Marken, Gebrauchsmuster und Designs ein und verwalten sie. Außerdem informieren sie die Öffentlichkeit über gewerbliche Schutzrechte. Weitere Informationen zum DPMA finden Sie unter https://www.dpma.de.

Stand: 22.12.2021