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erfinden entdecken: Autonome Shuttles - die Mobilitätswende in Schwung bringen
In unserer Serie stellen wir die einzelnen Themen sowie die Autorinnen und Autoren der Publikation "erfinden" vor. Nachdem wir uns bereits mit der Suche nach extraterrestrischem Leben, dem effizienteren Einsatz Seltener Erden und präziseren Wettervorhersagen befasst haben, geht es diesmal um autonome Shuttles.
Mobilitätswende: Die Anzahl der autofreien Orte und Innenstädte steigt. Zudem hält in Kommunen, in denen an Verbote von Kraftfahrzeugen nicht zu denken ist, die Verkehrswende in Form von autonomen Shuttle-Services Einzug. Meist sind die Shuttles elektrisch betrieben. Hier sind auch Impulse für den Gütertransport in dicht besiedelten Bereichen zu erwarten.
Autonome Shuttles: Die Schlüssel zur Zukunft des Fahrens?
Autonome Shuttles werfen spannende Fragen zu Innovation, Patenten und der Mobilität von morgen auf.
Fazit
Angesichts der Vielzahl an Projekten zur Förderung und Erprobung autonomer Shuttle-Fahrzeuge im ÖPNV und der Vielzahl an Patentanmeldungen zu autonomen Fahrzeugen im Allgemeinen und autonomen Shuttles im Speziellen steht es außer Frage, dass autonome Shuttle-Services in Zukunft zumindest einen Teil des ÖPNV ausmachen werden. Das Problem der ersten beziehungsweise letzten Meile könnte durch flexible Fahrtangebote zumindest verkleinert und die Anzahl privater Pkw auf den Straßen verringert werden. Das Potenzial des Beitrags zum Klima- und Umweltschutz, welches der Einsatz autonomer Shuttle-Taxis im ÖPNV bietet, ist groß. Die Fahrzeuge könnten zudem Impulse für den Warenverkehr in innerstädtischen Bereichen liefern.
Dennoch gibt es noch Herausforderungen zu überwinden. Die derzeitige Gesetzgebung ermöglicht es nicht, dass sich autonome Fahrzeuge im Straßenverkehr ohne einen Fahrzeugführer bewegen dürfen. Auch die Sensorik muss in einer Weise vorliegen, dass Ausfälle entweder vollständig vermieden oder durch redundante gleichwertige Erfassungseinheiten kompensiert werden. Die heutigen Erprobungen im Realbetrieb liefern wichtige Erkenntnisse für ein Voranschreiten der autonomen Mobilität im ÖPNV.
Viele Ideen zur Erhöhung des Komforts der Fahrgäste bergen ein Potenzial für eine erhöhte Selbstständigkeit für Personen, die bisher auf Unterstützung beim Zurücklegen von Strecken angewiesen sind. Dies betrifft insbesondere Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder auch Kinder.
Unser Autorin

Dr. Nina Tetzlaff studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und an der University of Liverpool Physik und Astrophysik. Während ihrer Diplomarbeit und Promotion arbeitete sie im Sonderforschungsbereich/Transregio 7 "Gravitationswellen". 2014 trat Dr. Tetzlaff als Patentprüferin ins DPMA ein und leitet gegenwärtig die Prüfungsstelle für Verkehrs-Regelung oder -Überwachung für Straßenfahrzeuge.
Lesestoff zu Lösungen von morgen

Verständlich, gehaltvoll inspirierend: Unsere Publikation "erfinden" zeigt auf, welche Beiträge Erfindungen und die gewerblichen Schutzrechte zum Lösen gesellschaftlicher Herausforderungen leisten. Von Energiewende über Gewitterschutz bis Bionik im Fahrzeugbau: Die Artikel unserer Patentprüferinnen und Patentprüfer setzen sich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Die Publikation erfinden löst die bisherigen "Erfinderaktivitäten" ab. Viel Freude und Inspiration bei der Lektüre.
Hier steht die erste Ausgabe von erfinden als
PDF (8,19 MB) direkt zum Download zur Verfügung. Gedruckte Hefte können Sie bestellen via presse@dpma.de.
Sie kennen noch unsere bisherigen Erfinderaktivitäten? Diese finden Sie weiterhin im Archiv - informativ und mit Beispielen technischer Entwicklungen der vergangenen Jahre.
Bild 1: iStock.com/gremlin; weitere Bilder: DPMA
Stand: 17.06.2026

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