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Deutscher Zukunftspreis

Sitzung vor der Preisverleihung: Das Kuratorium des Zukunftspreises mit Bundespräsident Steinmeier und DPMA-Präsidentin Rudloff-Schäffer

Die Gründer des Software-Start-ups Celonis SE, Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher, wurden vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier für die Entwicklung einer neuartigen Methode zur Analyse von Unternehmensprozessen mit dem Deutschen Zukunftspreis 2019 ausgezeichnet.

Mit dem sogenannten „Process Mining“, mit dem sich die drei Gründer schon als Studenten an der Technischen Universität München beschäftigten, bietet Celonis eine Technologie für die digitale Transformation und die zukünftige Wertschöpfung in Unternehmen weltweit. Mit Process Mining lässt sich in Echtzeit analysieren, wie die in einem Unternehmen definierten Geschäftsprozesse tatsächlich gelebt werden. Wo gibt es Schwachstellen, Flaschenhälse, Ineffizienzen? Das lässt sich mit der Software von Celonis herausfinden – auch in Konzernen mit hochkomplexen Prozessketten. Es ergeben sich sowohl für kleine als auch für mittlere und für Großunternehmen neue Möglichkeiten, Effizienzpotenziale zu erkennen und Prozesse zu beschleunigen. So sollen zum Beispiel in Verarbeitungsprozessen weniger Material verbraucht werden, im Verkehr Züge und Flugzeuge pünktlicher ankommen und Patienten in Krankenhäusern weniger lang warten.

Für den Zukunftspreis 2019 nominiert waren zwei weitere Entwicklungen: Eine Technologie, mit der man klimaschädliches Kohlendioxid als Baustein für hochwertige Kunststoffe nutzen kann und ein 7-Tesla-Magnetresonanztomograph, der eine wesentlich höhere Auflösung in der medizinischen Bildgebung im Vergleich zu bisherigen Technologien ermöglicht.

Bewerben Sie sich für den Deutschen Zukunftspreis

Mit dem Deutschen Zukunftspreis würdigt der Bundespräsident herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und zeichnet zukunftsweisende Technologien aus. Der Schutz dieser Innovationen ebnet den Weg hin zu erfolgreichen marktfähigen Produkten. Wesentlich für die Entscheidung der Jury sind der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad sowie das Potenzial, diese Leistung in zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen. Dieser renommierte Preis ist mit 250.000 Euro dotiert und wird vom Bundespräsidenten persönlich verliehen.

Nutzen Sie Ihre Chance

Kontakt

Dr. Stefan Kaiser (persönlich)
Deutsches Patent- und Markenamt
80297 München
Tel.: 089 2195-4751
E-Mail: Stefan.Kaiser@dpma.de
oder
Dr. Andrea Hermann (persönlich)
Deutsches Patent- und Markenamt
80297 München
Tel.: 089 2195-3581
E-Mail: Andrea.Hermann@dpma.de

Machen Sie als Forscher- und Entwicklerteam auf Ihre Innovation aufmerksam und melden Sie uns Ihre ingenieur- und naturwissenschaftlichen Ideen und Projekte. Eine Einreichung für den Zukunftspreis 2021 ist jederzeit bis Anfang November 2020 möglich.

Als vorschlagsberechtigte Institution benennen wir der Jury bis zu drei interessante Projekte. Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts, ist Mitglied des Kuratoriums, das die Zielrichtung der Auswahlentscheidungen festlegt.

Ihre Ansprechpartner im DPMA sind Dr. Stefan Kaiser und Dr. Andrea Hermann.

Der Einsendeschluss für Ihre vollständigen Unterlagen ist der 4. November 2020.


Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden Links:

Informationen zum Verfahren finden Sie außerdem auf der Internetseite zum

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Bild: Bundesregierung/Jesco Denzel

Stand: 10.06.2020 

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