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Deutscher Zukunftspreis

Sitzung vor der Preisverleihung: Das Kuratorium des Zukunftspreises mit Bundespräsident Steinmeier und DPMA-Präsidentin Rudloff-Schäffer

Die Virologin Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff und der Biologe Dr. rer. nat. Holger Zimmermann wurden vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier für die Entwicklung des Medikaments Prevymis mit dem Deutschen Zukunftspreis 2018 ausgezeichnet.

Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff war Professorin an der Universität Frankfurt und arbeitete später als leitende Forscherin beim Pharmakonzern Bayer. 2006 verließ sie das Unternehmen und gründete in Wuppertal die Firma AiCuris GmbH. Herr Dr. Holger Zimmermann ist CEO des Unternehmens.
Das dort entwickelte Medikament bekämpft das Humane Cytomegalie-Virus (CMV). Den Erreger trägt jeder zweite Mensch in sich. Die Betroffenen merken davon in der Regel nichts, da ihr Immunsystem ihn in Schach hält. In bestimmten Fällen funktioniert das menschliche Immunsystem aber nicht. Bei Knochenmarktransplantationen etwa hat der Körper zunächst keine eigenen Abwehrkräfte mehr. Bei Organtransplantationen wird das Immunsystem vorübergehend künstlich ausgeschaltet, weil das Organ sonst abgestoßen würde. Ohne das neue Medikament wird das Virus dann auf einmal höchst gefährlich.

Für den Zukunftspreis 2018 nominiert waren zwei weitere Entwicklungen: Ein neuartiger Antrieb mit einem im Vergleich zu bestehenden Systemen mehrfach höheren Drehmoment und ein neues Konzept, um aus erneuerbaren Energien gewonnenen Wasserstoff als Speicher nutzbar zu machen.

Bewerben Sie sich für den Deutschen Zukunftspreis

Schutz für geistiges Eigentum ist wichtig, um aus innovativen Ideen marktfähige Produkte machen zu können.
Mit dem Deutschen Zukunftspreis wird laut Statut eine technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Leistung ausgezeichnet, die patentfähig sein sollte, deren Anwendungsmöglichkeit gesichert sein muss und die mit hoher Wahrscheinlichkeit marktfähig ist.

Der Bundespräsident würdigt mit den Deutschen Zukunftspreis herausragende Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Wesentlich für die Entscheidung der Jury sind der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad sowie das Potenzial, diese Leistung in zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen. Der renommierte Technikpreis ist mit 250.000 Euro dotiert und wird vom Bundespräsidenten persönlich übergeben.

Nutzen Sie Ihre Chance

Kontakt

Dr. Stefan Kaiser (persönlich)
Deutsches Patent- und Markenamt
80297 München
Tel.: 089 2195-4751
E-Mail: Stefan.Kaiser@dpma.de
oder
Dr. Andrea Hermann (persönlich)
Deutsches Patent- und Markenamt
80297 München
Tel.: 089 2195-3581
E-Mail: Andrea.Hermann@dpma.de

Machen Sie als Forscher- und Entwicklerteam auf Ihre Innovation aufmerksam und melden Sie uns Ihre ingenieur- und naturwissenschaftlichen Ideen und Projekte, die seit 2017 auch aus dem Software- und Algorithmen-Bereich stammen können. Eine Einreichung für den Zukunftspreis 2020 ist jederzeit bis Anfang November 2019 möglich.
Als vorschlagsberechtigte Institution benennen wir der Jury bis zu drei interessante Projekte. Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts, ist Mitglied des Kuratoriums, das die Zielrichtung der Auswahlentscheidungen festlegt.

Ihre Ansprechpartner im DPMA sind Dr. Stefan Kaiser und Dr. Andrea Hermann.

Der Einsendeschluss für Ihre vollständigen Unterlagen ist der 4. November 2019.


Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden Links:

Informationen zum Verfahren finden Sie außerdem auf der Internetseite zum

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Bild: Bundesregierung/Jesco Denzel

Stand: 21.01.2019 

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