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Das DPMA

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"Brigitte"-Arbeitgeberstudie 2020

Patentamtspräsidentin am Schreibtisch

5-Sterne-Arbeitgeber: Das Deutsche Patent- und Markenamt zählt zu den besten Arbeitgebern für Frauen

Deutschlands Frauenmagazin "Brigitte" hat am 23. September 2020 erneut die besten Arbeitgeber für Frauen gekürt: Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) erhielt hierbei fünf von fünf möglichen Sternen und zählt somit deutschlandweit zu den 182 besten Arbeitgebern für Frauen.

Bereits zum dritten Mal zeichnet "Brigitte" zusammen mit der Personalmarketing-Agentur "Territory Embrace" die besten Arbeitgeber für eine herausragende Frauenförderung aus. In diesem Jahr nahmen 257 Firmen an der Studie teil. Die Studie bewertet das Engagement der Firmen in den vier Bereichen, die für die Chancengleichheit von Frauen von Bedeutung sind: Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Flexibilität der Arbeit, Maßnahmen zur Karriereförderung sowie Stellenwert von Transparenz und Gleichstellung im Unternehmen. Außerdem sind der Frauenanteil in Führungspositionen und die selbst auferlegten Frauen-Quoten in die Punktzahl miteingeflossen (Kriterium "Frauenpower").

Das DPMA ist einer von 12 Arbeitgebern mit einer Fünf-Sterne-Bewertung in der Gruppe der Unternehmen mit 2001 bis 10 000 Beschäftigten und spielt so im Ranking der deutschlandweit 182 Besten ganz oben mit. Besonders in den Kategorien Flexibilität der Arbeit, Stellenwert von Transparenz und Gleichstellung im Unternehmen sowie Frauenpower schnitt das DPMA hervorragend ab.

Die Studie stellt eine wertvolle Orientierungshilfe für Frauen auf der Suche nach frauenfreundlichen Arbeitgebern dar – bundesweit und quer durch alle Branchen. Eine Übersicht aller 182 Betriebe mit Spitzenbewertungen von vier oder fünf Sternen sowie weiterführende Ergebnisse und Informationen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der "Brigitte" (Nummer 21/2020).

DPMA-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer im Interview: "Wir bieten unseren Beschäftigten größtmögliche Flexibilität"

DPMA-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer über die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Telearbeit und den Kampf um hochqualifizierte Fachleute

Frau Rudloff-Schäffer, vor allem die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist vielen Arbeitnehmern heute wichtig. Was bietet das DPMA?
Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern größtmögliche Flexibilität. Unsere Arbeitsplatzmodelle sollen sich möglichst gut den Bedürfnissen anpassen. Dafür nutzen wir Teilzeit, Telearbeit, geteilte Führungsaufgaben. Wir bieten Betreuungsmöglichkeiten in unserer hausinternen Krippe und auch Fitnessangebote. Familienfreundlichkeit ist inzwischen Teil unserer betrieblichen DNA. Auch auf andere private Konstellationen versuchen wir so gut wie möglich einzugehen. Nicht zu vergessen sind unsere attraktiven und zentralen Standorte in München, Berlin und Jena. Die Erreichbarkeit und gute Infrastruktur des Arbeitsstandorts halten wir für einen ganz wichtigen Faktor bei der Personalgewinnung.

Familienfreundlichkeit, Flexibilität – sind das noch immer Vorzüge, die vor allem Frauen schätzen?
Wir stellen fest, dass sich auch immer mehr Männer solche Bedingungen wünschen. Aber in der Tat: Gerade für Frauen sind wir offenbar sehr attraktiv. Die aktuelle Arbeitgeber-Studie der Zeitschrift "Brigitte" führt uns dieses Jahr wieder unter den besten Arbeitgebern für Frauen in Deutschland. Besonders gut wurde gerade unsere Flexibilität bewertet. Ich denke, in unserer Personalstruktur drückt sich das auch zunehmend aus: Fast ein Drittel unserer Führungskräfte sind weiblich. Wir haben eine Präsidentin und eine Vizepräsidentin, zwei von vier Hauptabteilungen werden von Frauen geleitet. Insgesamt arbeiten fast genauso viele Frauen wie Männer im DPMA. Der Frauenanteil in der einen oder anderen Patentabteilung ist noch nicht allzu groß. Aber auch das wird sich ändern.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch das Thema Telearbeit. Welche Erfahrungen machen Sie im DPMA?
Die Corona-Krise zeigt, dass es dabei um weit mehr geht als um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben des Arbeitnehmers. Der Ausbau von Homeoffice-Möglichkeiten hat für den Arbeitgeber auch eine strategische Dimension: Flexibilität der Arbeitsmöglichkeiten macht Behörden und Unternehmen widerstandsfähiger gegen Krisen. Unsere Erfahrungen sind sehr positiv. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu Hause sehr produktiv. Bei uns arbeiteten schon vor der Krise weit mehr als 1000 Beschäftigte regelmäßig von zu Hause aus. Bis Ende 2020 wollen wir unser Ziel von 1 200 Telearbeitsplätzen erreichen. Unsere digitalen Workflows kommen uns dabei natürlich sehr zu Gute.

Noch ist die Arbeitslosenquote in Deutschland niedrig, zudem gehen die geburtenstarken "Babyboomer"-Jahrgänge zunehmend in den Ruhestand. Haben Sie Sorge, dass dem DPMA als zentralem Dienstleister der Wirtschaft die hochqualifizierten Fachleute ausgehen?
Klar ist, dass wir in der Personalgewinnung im Wettbewerb mit den großen Technologieunternehmen stehen. Wie zum Beispiel Bosch, BMW und Google suchen wir immer wieder hoch qualifizierte Ingenieure, Naturwissenschaftler und Juristen und freuen uns bei jeder Ausschreibung auf Bewerberinnen. Im Kampf um die besten Köpfe müssen wir uns anstrengen. Wir sind da bisher sehr erfolgreich. Seit dem vergangenen Jahr haben 140 neue Kolleginnen und Kollegen in der Patentprüfung bei uns angefangen. Das ist alles andere als selbstverständlich in einer Region wie München, in der wir internationale Tech-Konzerne in der unmittelbaren Nachbarschaft haben und in der nahezu Vollbeschäftigung herrscht.

Wie macht das DPMA als Arbeitgeber auf sich aufmerksam?
Wir stellen fest, dass viele neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch persönliche Empfehlungen unserer Kolleginnen und Kollegen zu uns kommen, das spricht für eine hohe Arbeitszufriedenheit im DPMA. Alleine darauf verlassen wir uns aber natürlich nicht. Zur Personalgewinnung hatten wir im vergangenen Jahr eine sehr erfolgreiche Kampagne, die in unserem Haus konzipiert und gestaltet wurde. Diese werden wir auch im kommenden Jahr fortführen. Wir sind auch in sozialen Medien präsent: auf der Karriereplattform "Xing" und beim Arbeitgeberportal "kununu", wo wir uns über jeden neuen Follower freuen. In Kürze starten wir übrigens eine große Einstellungsrunde für unsere IT-Bereiche. Der Auftritt auf "LinkedIn" ist für Ende 2020 geplant. Auf "kununu" bekommen wir als Arbeitgeber tolle Bewertungen. Wir arbeiten daran, dieser Wahrnehmung weiter gerecht zu werden.

Bild: Barbara Gandenheimer

Stand: 23.09.2020 

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