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„Das Schöne an der Referententätigkeit und juristischen Markenprüfung ist, dass es gerade keinen typischen Arbeitsalltag gibt, sondern jeder Tag anders aussieht. Man kann sich seine Arbeit weitestgehend frei einteilen und wirkt stets am aktuellen Tagesgeschehen mit.“

Juristinnen im Interview

Sara Bührer, Referentin im Markenteam 3.3.1 (Textilien, Energie, Transportwesen)

DPMA:Wie lange arbeiten Sie schon im DPMA und in welcher Position?

Sara Bührer:Seit knapp zwei Jahren, als Referentin und juristische Prüferin in der Markenabteilung 3.3.1, seit August 2018 vertrete ich allerdings die vakante Referatsleitung 3.3.6 „Eingangsbearbeitung, verfahrensübergreifende Markenverwaltungsangelegenheiten“.

DPMA:Was hat Sie dazu bewogen, sich beim DPMA zu bewerben?

SB:Ich habe mich beim DPMA beworben, weil mir hier in einer hochmodernen Bundesbehörde mit tollen Arbeitsbedingungen die Möglichkeit geboten wurde, sowohl in meinem favorisierten Rechtsgebiet, dem gewerblichen Rechtsschutz, insbesondere dem Markenrecht, tätig zu sein, als auch interdisziplinär mit Fachleuten aus unterschiedlichsten Bereichen zusammenzuarbeiten.

DPMA:In welchem Bereich haben Sie gearbeitet, bevor Sie im DPMA angefangen haben?

SB:Ich war nach meinem zweiten Staatsexamen zwei Jahre bei einer spezialisierten Münchner Wirtschaftskanzlei in den Bereichen des geistigen Eigentums, des gewerblichen Rechtsschutzes und des IT-Rechts tätig.

DPMA:Wie sieht die erste Zeit im DPMA aus (Stichwort Einarbeitung)?

SB:Ich wurde intensiv von meiner Teamleiterin und von zahlreichen anderen Kollegen und Kolleginnen in die Markenprüfung und die Referentenaufgaben eingearbeitet. Die persönliche Betreuung war zu jedem Zeitpunkt super und ich hatte für alle Fragen in der gesamten Markenabteilung immer hilfsbereite Ansprechpartner. In diversen Einführungs- und Schulungsveranstaltungen sowie meiner Tätigkeit als Referentin habe ich dann auch das gesamte DPMA kennengelernt.

DPMA:Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?

SB:Das Schöne an der Referententätigkeit und juristischen Markenprüfung ist, dass es gerade keinen typischen Arbeitsalltag gibt, sondern jeder Tag anders aussieht. Man kann sich seine Arbeit weitestgehend frei einteilen und wirkt stets am aktuellen Tagesgeschehen mit. Gerade sind wir alle beispielsweise sehr in die Umsetzung der Markenrechtsreform eingebunden, die uns sowohl rechtlich als auch technisch und auf der Verwaltungsebene vor große Herausforderungen stellt.

DPMA:Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit am meisten?

SB:Definitiv die Vielseitigkeit der Aufgaben und der ständige Bezug zum gewerblichen Rechtsschutz, insbesondere zum Markenrecht. Ich bin hier in einem Gebiet tätig, das mir selbst im Alltag ständig begegnet und das sehr schnelllebig ist. Auch den direkten Kontakt zu den Anmeldern finde ich spannend.

DPMA:Was schätzen Sie am DPMA als Arbeitgeber?

SB:Das mir vom DPMA ein hochmoderner Arbeitsplatz - wir arbeiten in der Markenabteilung bereits seit mehreren Jahren vollelektronisch - mit tollen Arbeitsbedingungen und flexiblen Arbeitszeiten geboten wird und gleichzeitig sehr viel Wert auf Teamgeist und gute Arbeitsatmosphäre gelegt wird.

DPMA:Wie schaffen Sie es, Beruf, Familie und Freizeit zu vereinbaren?

SB:Dank der sehr flexiblen Gleitzeitregelung kann ich meine Freizeit perfekt mit meiner Tätigkeit beim DPMA verbinden.

DPMA:An welchen Projekten arbeiten Sie zurzeit?

SB:Wir arbeiten gerade alle mit Hochdruck an der Umsetzung der Markenrechtsreform. Hier sind zahlreiche materiell-rechtliche und technische Fragen zu klären und zu lösen. Ich arbeite beispielsweise mit anderen Kollegen und Kolleginnen an der Anpassung der Internettexte, bin bei der Modernisierung unserer Web-Anmeldung beteiligt und nehme für das DPMA an einem Konvergenzprojekt des Amtes der Europäischen Union für das geistige Eigentum (EUIPO) über die neuen Markenformen teil. Gerade war ich hierfür auf einer Konferenz in Alicante (Spanien).

DPMA:Welche Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet das DPMA?

SB:Dank der vielfältigen Tätigkeitsfelder für Juristen beim DPMA und der zahlreichen Fortbildungs- und Schulungsmöglichkeiten sind die Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten super. Es gibt ständig Möglichkeiten, Interesse für eine andere Abteilung zu bekunden, Sprach- und andere Fortbildungskurse zu belegen, sowie diverse Stellenangebote in Führungspositionen.

Stand: 10.11.2020 

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