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„Mich hat die Bandbreite an möglichen Einsatzgebieten gereizt. Sie reicht vom Personalmanagement über Haushalt/Organisation und die Rechtsabteilung bis hin zu einer Tätigkeit in den Bereichen der gewerblichen Schutzrechte oder in der Aufsicht über die Verwertungsgesellschaften. Darüber hinaus fand ich die Perspektive interessant, zu einem späteren Zeitpunkt Führungsverantwortung im DPMA übernehmen zu können. “

Juristen im Interview

Marko Kirchner, Referent 4.3.1, Allgemeine Rechtsangelegenheiten, Justiziariat

DPMA:Wie lange sind Sie schon im DPMA tätig und welche Positionen haben Sie in dieser Zeit wahrgenommen?

Marko Kirchner:Ich bin seit Januar 2016 im DPMA tätig. Zunächst wurde ich als Referent im Referat Organisation eingesetzt und wechselte anschließend als Referent in das Referat für allgemeine Rechtsangelegenheiten/Justiziariat.

DPMA:Was hat Sie dazu bewogen, sich beim DPMA zu bewerben?

MK:Mich hat die Bandbreite an möglichen Einsatzgebieten gereizt. Sie reicht vom Personalmanagement über Haushalt/Organisation und die Rechtsabteilung bis hin zu einer Tätigkeit in den Bereichen der gewerblichen Schutzrechte oder in der Aufsicht über die Verwertungsgesellschaften. Darüber hinaus fand ich die Perspektive interessant, zu einem späteren Zeitpunkt Führungsverantwortung im DPMA übernehmen zu können.

DPMA:In welchem Bereich haben Sie gearbeitet, bevor Sie im DPMA angefangen haben? Sind Kenntnisse auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes für einen Einstieg im DPMA erforderlich?

MK:Vor meiner Tätigkeit im DPMA war ich im Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) in Bonn beschäftigt. Das BZSt ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen (BMF). Zu seinem Aufgabenbereich gehören im Wesentlichen Aufgaben mit nationalem und internationalem Bezug nach dem Finanzverwaltungsgesetz (FVG). Dort war ich im Bereich der nationalen Steuern tätig und beschäftigte mich insbesondere mit der Zertifizierung von Altersvorsorge- und Basisrentenverträgen. Kenntnisse auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes sind keine unbedingte Voraussetzung für einen Einstieg im DPMA. Juristinnen und Juristen lernen, wie mit unterschiedlichen Gesetzen umzugehen ist und wie sie anzuwenden sind. Deshalb kann man sich als Juristin oder Jurist schnell in neue Rechtsgebiete einarbeiten.

DPMA:Was muss eine Juristin oder ein Jurist für eine Tätigkeit im DPMA mitbringen?

MK:Neben einer guten juristischen Qualifikation sollte eine Juristin oder ein Jurist für eine Tätigkeit im DPMA Kommunikationstalent, Überzeugungskraft und Teamfähigkeit mitbringen. Sie oder er sollte zudem zuverlässig sein und über die Fähigkeit zum Umgang mit ganz unterschiedlichen Menschen verfügen.

DPMA:Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?

MK:Morgens fange ich zwischen 7.30 und 8.00 Uhr im Büro an. Als erstes sichte ich meine E-Mails und schaue die Post durch. Die Vormittage sind meistens für die Aktenbearbeitung verplant. Heute habe ich beispielsweise weiter an einer rechtlichen Stellungnahme zu einem Entwurf eines Dienstleistungsvertrags gearbeitet, den mir ein Fachbereich zur Prüfung übersandt hat. Im Grunde geht es dabei darum, einen konkreten Sachverhalt anhand des dafür vorliegenden Gesetzesrahmens und der einschlägigen Rechtsprechung einzuordnen, zu bewerten und einen abschließenden Entscheidungsvorschlag für die weitere Vertragsgestaltung abzugeben.

Neben dem Vertragsschuldrecht kommen ebenso Rechtsfragen aus dem Arbeits-, Datenschutz- und Strafrecht oder aus dem allgemeinen Verwaltungs-und Verwaltungsprozessrecht immer wieder vor. Für alle Rechtsgebiete kann ich sagen, dass im Justiziariat Umfang und Art der Bearbeitung einer konkreten Angelegenheit genauso unterschiedlich wie die Themen selbst sind. Sie reichen vom spontanen Rechtsrat am Telefon über die kurze rechtliche Stellungnahme per E-Mail bis hin zu ausführlichen Rechtsgutachten in der Form eines Vermerks. Die im Justiziariat auflaufenden Themen berühren oft unterschiedliche Bereiche, sodass ich mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen des Hauses immer wieder zusammenarbeite.

Von 12.00 bis 12.30 Uhr mache ich Mittagspause. Zurück von der Pause habe ich mich heute auf eine Projektbesprechung zum Thema elektronische Rechnungsbearbeitung am Nachmittag vorbereitet. Projektbesprechungen finden unregelmäßig statt. Ich arbeite mich in das konkrete Besprechungsthema ein und überlege, wie ich das zu besprechende Problem juristisch lösen kann. Dabei kann es in Besprechungen durchaus einmal erforderlich sein, auch spontan zu einer neuen Rechtsfrage Stellung zu nehmen.

Wenn die Besprechung wie heute gegen 15.30 Uhr zu Ende ist, setze ich mich anschließend noch einmal an meine Akten. Gegen 17.00 und 17.30 Uhr höre ich auf zu arbeiten und gehe nach Hause.

DPMA:Was ist das Besondere an Ihrer Tätigkeit?

MK:Die bunte Mischung aus unterschiedlichen Rechtsgebieten und die vielfältigen juristischen Aufgaben und Themenstellungen begeistern mich. Das Besondere an meiner Tätigkeit ist die Arbeit als Generalist, also aufgrund der juristischen Ausbildung in der Lage zu sein, immer wieder konstruktive juristische Lösungen für neue Aufgaben und Probleme zu finden.

DPMA:Was schätzen Sie am DPMA als Arbeitgeber?

MK:Ich schätze das interessante und abwechslungsreiche Arbeitsumfeld, die kollegiale Arbeitsatmosphäre, die Aufstiegs- und Entwicklungschancen und die gute Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit.

DPMA:Wie schaffen Sie es, Beruf, Familie und Freizeit zu vereinbaren?

MK:Flexible Arbeitszeitmodelle sowie Telearbeit ermöglichen die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit. Daneben gibt es außerdem Möglichkeiten der Teilzeitbeschäftigung.

DPMA:An welchen spannenden Projekten haben Sie in Ihrer Zeit beim DPMA mitgewirkt?

MK:Ich habe in der Arbeitsgruppe „Datenschutz-Grundverordnung“ mitgewirkt. Dabei galt es, innerhalb eines bestimmten Zeitraums sämtliche datenschutzrelevanten Sachverhalte des DPMA auf den Prüfstand zu stellen und der neuen Rechtslage entsprechend anzupassen.

Stand: 10.11.2020 

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