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"World Intellectual Property Indicators 2019" veröffentlicht

Statistik-Säulen vor Globus; Symbolbild

WIPO-Analyse: Asien in weltweiter Anmeldestatistik vorn

Zwei Drittel aller Anmeldungen für Patente, Marken und Designs weltweit gingen im vergangenen Jahr bei asiatischen Behörden ein. Größter Treiber dieser Entwicklung ist China, wo fast jede zweite Patentanmeldung (46 Prozent) und mehr als die Hälfte aller Marken- (51 Prozent) und Designanmeldungen (54 Prozent) eingingen. Gebrauchsmuster wurden sogar zu fast 97 Prozent in China angemeldet. Das geht aus den "World Intellectual Property Indicators 2019" hervor, die die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) in Genf veröffentlicht hat.

Weltweit wurden 2018 demnach 3,3 Millionen Entwicklungen zum Patent angemeldet und damit gut 5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Laut WIPO war es das neunte Jahr in Folge mit steigenden Zahlen. Allein auf China entfielen 1,54 Millionen Einreichungen. Auf den weiteren Plätzen folgen die USA (597 141), Japan (313 567), die Republik Korea (209 992) und das Europäische Patentamt (174 397). Das Deutsche Patent- und Markenamt liegt mit knapp 68 000 Anmeldungen weltweit auf Platz 6. Deutsche Unternehmen liegen bei Anmeldungen im Ausland – oft ein Indikator für die Expansion auf neue Märkte – im Ranking weit vorne. Mit gut 106 000 Auslandsanmeldungen liegt Deutschland hinter den USA und Japan auf Platz 3.

Bei den Marken zählt die WIPO für 2018 insgesamt knapp 11 Millionen Anmeldungen in mehr als 14 Millionen Klassen. Hinter China wird am häufigsten in den USA und Japan Markenschutz beantragt. Bei den Designs folgt auf China die Europäische Union mit dem Europäischen Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) und die Republik Korea. Bei den Gebrauchsmustern liegen Deutschland und Russland mit riesigem Abstand auf Spitzenreiter China auf den Plätzen 2 und 3.

Bild: iStock.com/monsitj

Stand: 30.10.2019 

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