Die Patentanmeldeverordnung vom 29. Mai 1981 (BGBl. I S. 521), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 1. Januar 2002 BGBl. I S. 32), wird ab 15. Oktober 2003 durch die nachstehend abgedruckte Verordnung zum Verfahren in Patentsachen vor dem Deutschen Patent- und Markenamt (Patentverordnung - PatV) vom 1.September 2003 (BGBl. I S. 1702) ersetzt.
Die Patentverordnung enthält u.a. - ergänzend zu § 125a Patentgesetz und der Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr im gewerblichen Rechtsschutz (ERvGewRV) vom 5. August 2003 (BGBl. I S. 1558) - Bestimmungen zur Einreichung von Patentanmeldungen in elektronischer Form. Außerdem wurde der Regelungsgehalt der Erfinderbenennungsverordnung vom 29. Mai 1981 (BGBl. I S. 525) in die Neufassung der Patentverordnung übernommen.
In der Anlage 1 zu § 11 Abs. 1 Satz 2 PatV werden nunmehr die Standards für die Einreichung von Sequenzprotokollen festgelegt (vgl. Mitteilung Nr. 19/1999 des Präsidenten des Deutschen Patent- und Markenamts vom 17. August 1999, Blatt für Patent-, Muster- und Zeichenwesen, S. 377 ff.). Anlage 2 zu § 12 PatV enthält die Standards, die bei der Einreichung von Zeichnungen in schriftlicher und elektronischer Form einzuhalten sind.
Der Präsident des Deutschen Patent- und Markenamts
Dr. Schade
3610/9 - 4.3.2. - Bd. I/16
© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | 03.09.2003