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"Infoday: Managing Intellectual Property for Start-ups with migrant and refugee backgrounds"

zwei Hände von Person mit Migrationshintergrund fotografieren mit Handy

DPMA informiert Menschen mit Migrations- und Flucht-Hintergrund zu gewerblichen Schutzrechten

Informationen zu gewerblichen Schutzrechten sind nicht nur für in Deutschland gebürtige Anmelder von Innovationen, Marken und Designs wichtig. Auch Menschen mit Migrations- und Flucht-Hintergrund gründen hierzulande Start-ups und bringen Ideen ein, die es zu schützen gilt. Um diese Zielgruppe zu erreichen, hatte das DPMA-IDZ Berlin gemeinsam mit "SINGA Deutschland", "LOK. Start-upCamp" und "Start-up your Future" am 22. Oktober 2018 zu einem Infotag in Berlin eingeladen.

Die Teilnehmenden kamen aus den unterschiedlichsten Ländern - und so unterschiedlich war auch ihr Vorwissen. Einige hatten bereits in ihren Heimatländern Marken und Patente registriert und beabsichtigen nun, ihr mitgebrachtes oder auch neu entwickeltes geistiges Eigentum schützen lassen. Wie das geht, darüber referierte Roger Hildebrandt vom DPMA-IDZ Berlin. Mit seinem Vortrag stieß er auf großes Interesse bei der Zuhörerschaft und freute sich, dass - obgleich Englisch die Veranstaltungssprache war - viele der künftigen Anmelderinnen und Anmelder ihre Nachfragen bereits auf Deutsch stellen konnten. Für die Veranstaltung stand natürlich auch ein Übersetzer parat, denn für die Gründung eines Unternehmens in einem fremden Land kann ein Übersetzer eine große Hilfe sein.

Investition in die Zukunft Mensch

Organisationen wie "SINGA Deutschland", "LOK. Start-upCamp" und "Start-up your Future" unterstützen Menschen mit Migrations- und Flucht-Hintergrund, die in Deutschland ein Unternehmen gründen möchten. Ein Engagement, das Anerkennung findet: Jüngst wurde beispielsweise "Start-up your Future" beim "Innovationstag Mittelstand des BMWi" von Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, für den Einsatz ausgezeichnet, Geflüchtete bei der erfolgreichen Umsetzung einer Geschäftsidee durch die Vermittlung von Gründungspatenschaften zu begleiten.

Mit der Ankunft dieser Menschen in Deutschland ist das Werben um Fachkräfte, Auszubildende und kluge Köpfe nicht abgeschlossen. Vielmehr gilt es, zielgerichtete und schnell wirksame Angebote zu machen, um vor allem Gründerinnen und Gründern den Start zu erleichtern und ihnen Wege aufzuzeigen, was im Hinblick auf gewerbliche Schutzrechte in Deutschland zu beachten ist. Das DPMA stellt sich dieser Aufgabe und wird in Kooperation mit lokalen Initiativen und Gründungsnetzwerken weitere Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund machen.

Bild: DPMA

Stand: 30.10.2018 

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