Das DPMA

Inhalt

Fortschritt täglich erleben

abstraktes Bild für Fortschritt

Die Entscheidung liegt in Ihrer Hand

Die Technik von morgen schon heute prüfen - Patentprüferinnen und Patentprüfer wissen vor allen anderen, dass die Brennstoffzelle kommt, das erste seillose Aufzugsystem entwickelt wurde oder die neue Smartphone-Generation in den Startlöchern steht. Denn wer eine Erfindung patentieren lassen möchte, muss sie erst anmelden, bevor er darüber sprechen darf.

Sie suchen einen spannenden und intellektuell anspruchsvollen Job?

Fortschritt täglich erleben - als Patentprüferin und Patentprüfer

Die Arbeit als Patentprüferin oder als Patentprüfer ist eine spannende, intellektuell anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit, die in dieser Form einzigartig ist. Unsere Prüferinnen und Prüfer beschäftigen sich täglich mit den neuesten technischen Innovationen. Sie stehen damit vor der Herausforderung und auch in der Verantwortung, selbstständig zu entscheiden, ob einzelne Erfindungen überhaupt patentierbar und damit rechtlich zu schützen sind - interdisziplinär und unabhängig, immer gemessen am weltweiten Stand der Technik. Als Patentprüferin oder als Patentprüfer erleben Sie den technischen Fortschritt unmittelbar mit und haben die Möglichkeit, Technikgeschichte mitzuschreiben.

Dabei sind Ihre Aufgaben vielfältig: Sie klassifizieren Anmeldungen nach technischen Gebieten, recherchieren den weltweit bekannten Stand der Technik, prüfen angemeldete Erfindungen auf Patentfähigkeit und erteilen oder verwehren schließlich Patente auf Grundlage des Patentgesetzes. Ihre Arbeitsmittel sind moderne Datenbanksysteme, insbesondere DEPATIS – das vom DPMA entwickelte Archivsystem für Patentliteratur, aber auch externe Datenbanken. Nachdem Sie den Stand der Technik recherchiert haben, weisen Sie die Anmelderinnen und Anmelder gegebenenfalls auf Gründe hin, die gegen die Patentfähigkeit der Erfindung sprechen; dies sowohl auf schriftlichem Weg als auch in mündlichen Anhörungen. Schließlich entscheiden Sie eigenverantwortlich, ob Sie das Patent erteilen oder nicht.

Wenn ein Patent erteilt wird, kann die Öffentlichkeit dagegen Einspruch einlegen. In diesen Fällen entscheiden die Patentabteilungen in einem gesonderten Verfahren, ob das Patent aufrechterhalten oder aufgehoben wird.

Wir suchen Fachleute für den neuesten Stand der Technik

Als Patentprüferin oder Patentprüfer müssen Sie insbesondere folgende fachlichen Anforderungen mitbringen:

  • ein mit Master oder Diplom abgeschlossenes Hochschulstudium (zum Beispiel Maschinenbau, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik und Informationstechnologie, Physik oder andere Naturwissenschaften) und
  • eine daran anschließende, in der Regel fünfjährige berufliche Tätigkeit im Bereich der Technik oder Naturwissenschaft (auch im Rahmen einer Promotion)

Wie Ihre Karriere im DPMA beginnt

Frau vor Laptop

Mit der Patentprüfertätigkeit ist eine große Verantwortung verbunden, deshalb legen wir viel Wert auf eine intensive Qualifizierung. In den ersten 18 Monaten steht Ihnen eine erfahrene Kollegin oder ein erfahrener Kollege zur Seite (im Sinne eines Mentorings), der oder die Sie in das Patentwesen einführt und beratend unterstützt. Dabei bearbeiten Sie von Anfang an echte Patentanmeldungen. Neben dieser persönlichen Betreuung durchlaufen Sie ein Qualifizierungsprogramm mit Lehrveranstaltungen sowie Gruppen- und Einzelschulungen.

Sie starten Ihre Tätigkeit bei uns als Bundesbeamtin oder Bundesbeamter im höheren technischen Dienst und werden zur Regierungsrätin oder zum Regierungsrat ernannt (Besoldungsgruppe A 13). Das Einstiegsgrundgehalt richtet sich nach Ihrer Besoldungsgruppe und nach Ihren Erfahrungszeiten. Als Erfahrungszeiten können von Ihnen geleistete Zeiten im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft nach Ihrem Master- oder Diplomabschluss angerechnet werden. Nach drei Jahren werden Sie in der Regel Beamtin oder Beamter auf Lebenszeit, nach insgesamt vier Jahren dann zur Oberregierungsrätin oder zum Oberregierungsrat (Besoldungsgruppe A 14) und nach insgesamt fünf Jahren zur Regierungsdirektorin oder zum Regierungsdirektor (A 15) ernannt.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten Ihnen im DPMA offenstehen

Ihre Ansprechpartnerinnen

Bei Fragen können Sie sich gerne an Frau Gundermann (089 2195-3245), Frau Göktepe (089 2195-2034) oder Frau Widmann (089 2195-3194) wenden.

Um sich für Ihre Tätigkeit über den aktuellen Stand der Technik auf dem Laufenden zu halten, können Sie Messen, Kongresse und Fachveranstaltungen im In- und Ausland besuchen. Da Sie den weltweit bekannten Stand der Technik zu einer Patentanmeldung recherchieren müssen, bieten wir zahlreiche Sprachkurse an.

Daneben stehen Ihnen noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten offen: Sie können bei uns an IT-Projekten mitarbeiten, sich im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements engagieren, Dozententätigkeiten für interne Schulungen der Kolleginnen und Kollegen übernehmen oder das DPMA auf Messen und auf internationaler Ebene repräsentieren. Wir pflegen Kooperationen zu vielen nationalen und internationalen Einrichtungen sowie Organisationen zum Schutz des geistigen Eigentums.

Dabei können Sie an Prüferaustauschprogrammen mit anderen nationalen Patentämtern teilnehmen, die Besuche ausländischer Delegationen und Besuchergruppen organisieren sowie bilaterale Kontakte im Bereich der technischen Zusammenarbeit mit Patentbehörden pflegen.

Nach mehrjähriger Berufserfahrung bieten wir Ihnen attraktive Aufstiegsmöglichkeiten, denn wir rekrutieren unser Führungspersonal aus unseren eigenen Reihen.

Was das DPMA sonst noch zu bieten hat

Bild 1: iStock.com/nadla, Bild 2: DPMA

Stand: 12.11.2018 

Position

Sie befinden sich hier: