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„Nach den Erfahrungen im juristischen Referendariat hat mich seinerzeit eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst nicht gerade gereizt. Das DPMA als Behörde hatte mich aber schon als Studentin interessiert. Ich war auf der Suche nach abwechslungsreichen Aufgaben; die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten im DPMA haben mich überzeugt. “

Juristinnen im Interview

Marion Kreß, Referatsleiterin 4.2.1, Haushalt und Zahlungsverkehr

DPMA:Wie lange arbeiten Sie schon im DPMA und was waren in dieser Zeit Ihre Aufgaben?

Marion Kreß:Seit gut vierzehn Jahren bin ich im DPMA, davon war ich allerdings drei Jahre im Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) eingesetzt. Ich habe als Referentin für personalvertretungsrechtliche Fragen begonnen. Meine Aufgaben reichten von der Bearbeitung allgemeiner rechtlicher Fragestellungen im Bundespersonalvertretungsgesetz, der Vorbereitung von Dienstvereinbarungen bis zur Bearbeitung von Verwaltungsstreitverfahren. Anschließend habe ich drei Jahre lang in einem Personalreferat des BMJV Personalarbeit kennengelernt. Mein „Tagesgeschäft“ dort umfasste die Bearbeitung von Auswahlverfahren, die Betreuung von Konkurrentenstreitverfahren eingeschlossen. Während meiner Abordnungszeit wurde u. a. das Bundesbeamtengesetz reformiert. Die Gesetzesreform als fachlich Betroffene zu begleiten und die dann neuen Bestimmungen in die tägliche Arbeit umzusetzen, war eine wesentliche Aufgabe. Nach meiner Rückkehr in das DPMA habe ich als juristische Prüferin in Markenverfahren Rechtsbehelfe im Anmelde- und Widerspruchsverfahren bearbeitet. Anschließend leitete ich ein Referat im Markenbereich und habe neben fachlichen Aufgaben erstmals Führungsverantwortung übernommen. Seit wenigen Monaten bin ich Referatsleiterin für Haushalt und Zahlungsverkehr.

DPMA:Was hat Sie dazu bewogen, sich beim DPMA zu bewerben?

MK:Nach den Erfahrungen im juristischen Referendariat hat mich seinerzeit eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst nicht gerade gereizt. Das DPMA als Behörde hatte mich aber schon als Studentin interessiert. Ich war auf der Suche nach abwechslungsreichen Aufgaben; die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten im DPMA haben mich überzeugt.

DPMA:In welchem Bereich haben Sie gearbeitet, bevor Sie im DPMA angefangen haben?

MK:Ich war nur kurz eher wirtschaftsrechtlich als Rechtsanwältin tätig.

DPMA:Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?

MK:Im Grunde verläuft jeder Arbeitstag anders als ich ihn geplant habe. Es ist abwechslungsreich geblieben. Neben den reinen Haushaltsthemen, wie zum Beispiel der Mitwirkung an der Haushaltsaufstellung und der Bewirtschaftung im Haushaltsjahr, greifen wir allgemeine haushaltsrechtliche Fragestellungen auf und sind in die Projekte des Amtes eingebunden. Gerade gestalten wir die Einführung der E-Rechnung im DPMA mit. Künftig bearbeiten wir bei uns eingehende Rechnungen elektronisch. Dazu werden die bestehenden Abläufe auf den Prüfstand gestellt, wo nötig verändert und die elektronische Rechnungsbearbeitung wird in einem Probebetrieb getestet. Als Leiterin des Referats kümmere ich mich außerdem um die Abläufe im Referat, die Besetzung von Arbeitsplätzen, und bin in regelmäßigen Abständen mit der Erstellung von Beurteilungen befasst.

DPMA:Was ist das Besondere an Ihrer Tätigkeit?

MK:Das für mich Besondere ist, dass meine Tätigkeit abwechslungsreich ist. Neue Fragestellungen tun sich auf, und ich arbeite immer wieder mit neuen Kolleginnen und Kollegen, oft aus anderen Bereichen, zusammen. Dass es spannend bleibt, fasziniert mich und ist mir auch wichtig.

DPMA:Was schätzen Sie am DPMA als Arbeitgeber?

MK:Zunächst, dass das DPMA einen guten Ruf hat. Die Sicherheit, die das Beamtenverhältnis bietet, habe ich schätzen gelernt. Die Möglichkeiten, sich zu verändern, andere Aufgaben wahrzunehmen, andere Bereiche kennenzulernen, sind bei uns wirklich gut. Auch nicht zu vernachlässigen: wir haben moderne Arbeitsmittel, vor allem eine gute IT-Ausstattung.

DPMA:Welche Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet das DPMA?

MK:Wir Juristinnen und Juristen beginnen als Referentinnen und Referenten. Später können wir mit – höherwertigen - Referatsleitungen zu den Fachaufgaben auch Führungsaufgaben übernehmen. Interessant finde ich auch, dass wir uns auf derselben Ebene verändern können, so wie ich zuletzt von einem Referat im Schutzrechtsbereich in ein klassisches Verwaltungsreferat gewechselt habe. Für mich war die Abordnung an das BMJV eine besondere Entwicklungsmöglichkeit.

DPMA:Wie wurden Sie vom DPMA auf Ihre Führungsposition vorbereitet?

MK:Es war hilfreich, dass ich als Referentin immer 'mal wieder die Referatsleitung vertreten durfte. Gleich nach Übernahme der Referatsleitung habe ich eine Schulung für Führungskräfte besucht. Die Schulung war für alle Führungskräfte verpflichtend und in mehrere Module aufgeteilt. Begleitend dazu nahm ich an einer verpflichtenden Schulung zum gesundheitsgerechten Führen teil. Die vermittelten Ansätze haben mir gerade zu Beginn sehr geholfen, zumal ich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu führen hatte, die nicht nur älter als ich, sondern auch schon erfahrene Führungskräfte waren.

Stand: 10.11.2020 

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