Je nach Einsatzort muss eine auf der Oberfläche eines Himmelskörpers abzusetzende Nutzlast - wie etwa eine Sonde - unterschiedlichen Belastungen standhalten.
Für eine erfolgreiche Mission sind im Vorfeld eine Reihe von Fragen zu beantworten, um den Landevorgang und die Landung selbst entsprechend vorzubereiten:
Besitzt beispielsweise ein Planet eine Atmosphäre und wenn ja, wie hoch ist ihre Dichte und in Folge die Reibung, der ein niedergehendes Objekt bei einer bestimmten Geschwindigkeit ausgesetzt ist? Wie ist die Oberfläche beschaffen, auf der ein Landemodul aufsetzen soll? Handelt es sich um Sand, Geröll, einen eventuell solifluktionsgeprägten Untergrund oder gar eine flüssige Oberfläche?
Letzteres ist auch für den Betrieb und das Fortkommen einer beweglichen Erkundungssonde auf der Oberfläche eines Himmelskörpers sehr wichtig.
Welche Lösungen es für die oben genannten Problemstellungen geben kann, wird grob in den nächsten Unterabschnitten dargestellt.
© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | 22.02.2013