Um Schaden von der ISS fernzuhalten und um alle Systeme zu testen, wurden vor der Freigabe zum Andocken Probeannäherungen durchgeführt. Die erste bis auf 3500 Meter und die zweite bis auf 11 Meter. Ab einer Entfernung von 700 Metern übernahmen optische Sensoren die Navigation. Die Annäherung erfolgte mit einer Geschwindigkeit von einem Kilometer pro Stunde. Das ATV legte vollautomatisch am russischen Swesda-Modul an, das mit den benötigten Andockhilfen (Antennen und Laser-Reflektoren) ausgerüstet ist.
US 6 354 540 B1 beschreibt den Vorgang des Ankuppelns. Figur WDA ist zu entnehmen, dass beide Andockpartner mit dem Ring (1) des Kupplungssystems ausgestattet sind. Einer der beiden führt zusätzlich einen Lasterfassungsring (3) mit, der mit Druckmessdosen versehen ist. So werden die sichtbaren Stelleinheiten genau so gesteuert, dass mit Hilfe der Zentrierführungen (14) beide Seiten zusammenkommen.
In US 3 820 741 A ist der Andockmechanismus beschrieben, der für das Apollo-Sojus-Andockmanöver entwickelt wurde. US 4 682 745 A stellt die Weiterentwicklung der Koppelelemente dar.
| Patentnummer | Jahr | Titel |
|---|---|---|
| US 3 820 741 A | 1972 | Latch mechanism |
| US 4 682 745 A | 1985 | Preloadable vector sensitive latch |
| US 6 354 540 B1 | 1998 | Androgynous, reconfigurable closed loop feedback controlled low impact docking system with load sensing electromagnetic capture ring |
| Patentnummer | Jahr | Titel |
|---|---|---|
| US 5 398 892 A | 1994 | Spacecraft berthing mechanism |
| US 7 387 279 B2 | 2003 | Method and apparatus for supplying orbital space platforms using payload canisters via intermediate orbital rendezvous and docking |
| US 6 866 232 B1 | 2003 | Automated docking of space vehicles |
© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | 22.02.2013