Radioteleskope sind anfällig für elektromagnetisch induzierte Störsignale. Viele Geräte und Maschinen werden heute mit Elektromotoren betrieben - die nur teilweise im Radiobereich entstört sind - und ein Grossteil unserer Kommunikationswege nutzt den Austausch elektromagnetischer Wellen.
Beides kann sich als Rauschanteil in astronomischen Messungen wiederfinden. Daher wird versucht, wie im Falle optischer Teleskope, Radioteleskope in Gebieten zu installieren, die möglichst wenig Radio-Rauschen zeigen, z.B. in Wüsten, auf Bergen und in Landstrichen mit sehr geringer Bevölkerungsdichte.
Diese Standortvoraussetzungen führen zu einigen logistischen Problemen bei der Inbetriebnahme einer derart komplexen Apparatur. Wie man diese umgehen oder minimieren kann, ist etwa WO 2007 070 897 A1 zu entnehmen.
Aufgrund der erforderlichen Größe eines Radioteleskops bietet es sich zuweilen an, die Landschaftsform in die Konstruktion einer Radioantenne mit einzubeziehen. Das berühmteste Beispiel ist wohl das 1963 fertiggestellte Radioteleskop von Arecibo mit 305 m Durchmesser, welches in eine Doline eingepasst wurde. US 3 273 156 A (Figur ARC) ist offensichtlich von dessen Planungen mit inspiriert.
| Patentnummer | Jahr | Titel |
|---|---|---|
| US 3 273 156 A | 1961 | Radio telescope having a scanning feed supported by a cable suspension over a stationary reflector |
| WO 2007 070 897 A1 | 2006 | Method for erecting a radio telescope |
| Patentnummer | Jahr | Titel |
|---|---|---|
| US 2 976 533 A | 1961 | Radio astronomy antenna having spherical reflector formed integral with earth's surface |
© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | 22.02.2013