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T.2. Radioastronomie

Wie der Mensch seine Umwelt wahrnimmt, hängt davon ab, welche Informationen ihm seine Sinnesorgane vermitteln. Sie sind von der Evolution daraufhin spezialisiert, das Überleben in einem natürlichen Umfeld zu sichern.

Radiowellen spielen in einer ursprünglichen Natur für den Menschen keine Rolle, daher hat er auch kein Sinnesorgan hierfür entwickelt.

Radiowellen nehmen wir erst dann wahr, wenn sie etwa aus einem Rundfunkempfänger tönen. Dafür müssen diese jedoch erst über eine Antenne empfangen und über einen Lautsprecher für uns hörbar gemacht - also "gewandelt" - werden.

Doch wer kam auf die Idee, dass diese für uns von Natur aus nicht wahrnehmbaren elektromagnetischen Wellen überhaupt existieren? Wer nutzte sie zu welchen Zwecken und konstruierte die hierfür notwendigen Geräte? Wie kam es vom Gedankenexperiment, dass auch das Universum von Radiowellen erfüllt ist, zur Praxis der Radioastronomie?

In den folgenden Abschnitten wird versucht, auf diese Fragen auch technische Antworten zu finden und einen Einblick in die Erfindungen zu gewähren, die letztlich zur Radioastronomie unserer Tage führten.

© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | 22.02.2013