Die Bearbeitung von Linsen besteht hauptsächlich darin, sie zu schleifen und zu polieren. Erforderte dies in der Vergangenheit viel Erfahrung und eine Menge Handarbeit, konnte diese Aufgabe aber auch schon bald von Maschinen übernommen werden (DE 499 284 A).
Für das Polieren von Linsen kommen heute Apparaturen wie die aus DE 10 2007 050 470 A1 (Figur SLM) zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine fünfachsige CNC-Poliermaschine, die aufgrund der Achsenzahl auch in der Lage ist, verschiedene Krümmungsradien in eine Linse hineinzupolieren.
Um die Geometrie einer Linse während oder nach dem Herstellungsprozess zu überprüfen, existieren ebenfalls eine Fülle von ausgeklügelten Vorrichtungen.
Als Beispiel sei das interferometrisch arbeitende Gerät aus DE 60 2005 001 116 T2 (Figur LIT) angeführt oder die Messvorrichtung aus DE10 2004 034 693 A1. Bemerkenswert an letzterer ist, dass sie den eigentlich unerwünschten Farbfehler einer Linse als Messgröße betrachtet und aus diesem die Dicke einer noch heißen Linse bestimmt.
| Patentnummer | Jahr | Titel |
|---|---|---|
| DE 10 2007 050 470 A1 | 2007 | Verfahren zum Herstellen von optisch aktiven Oberflächen durch Polieren von vorgeschliffenen Linsen und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| DE 60 2005 001 116 T2 | 2004 | Einrichtung zur Messung der Topographie einer optischen Oberfläche |
| DE 10 2004 034 693 A1 | 2004 | Verfahren und Vorrichtung zur berührungslosen optischen Messung der Dicke von heißen Glaskörpern mittels der chromatischen Aberration |
| DE 499 284 A | 1928 | Schleifen und Polieren sphärischer und asphärischer Flächen |
| Patentnummer | Jahr | Titel |
|---|---|---|
| DE 15 18 488 U | 1939 | Halteschale zum Schlefen optischer Linsen |
| DE 26 59 489 A1 | 1976 | Maschine zum Fräsen asphärischer, insbesonde torischer Flächen von optischen Gläsern, Beispielsweise Brillengläser |
© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | 22.02.2013