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T.1. Optische Teleskope

T.1.1.1. Linsenfernrohre

a) Namensgebung

Für Linsenfernrohre existieren viele unterschiedliche Konstruktionen, die nach der geometrischen Position und Art der eingebauten Linsen unterschieden werden. Meist sind sie nach ihren Schöpfern benannt, wie etwa das Galilei- und das Keplerfernrohr sowie der Coudé-Refraktor.

b) Strahlengang

Verdeutlichung der charakteristischen Unterschiede zwischen keplerschem und galileischem Strahlführrungsprinzip in Bezug auf das erhaltene AbbildBild vergrößert anzeigenFigur KGF: Strahlenwege in einem keplerschen und einem galileischen Strahlaufweiter (aus WO 2008 / 150 959 A1).

Ein Beispiel für den typischen Strahlengang eines Galileischen und eines Keplerschen Fernrohrs kann WO 2008 / 150 959 A1 (Figur KGF) entnommen werden, obwohl hier streng genommen ein so genannter Strahlaufweiter beschrieben wird.

Wesentlich ist beim Keplerschen Fernrohr (oben in Figur KGF), dass ein Objekt reell vergrößert abgebildet wird, aber auf dem Kopf steht (bedingt durch die beiden Sammellinsen unterschiedlicher Brennweiten (162, 170)), wogegen das Galileische Fernrohr (unten in Figur KGF) wie bei Lippershey eine Zerstreungslinse als Okular und eine Sammellinse als Objektiv nutzt und ein aufrechtstehendes Bild produziert.


Zitiertes Patentdokument
PatentnummerJahrTitel
WO 2008 150 959 A1   2008  Vario-astigmatic beam expander 

© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | 22.02.2013