Neben Linsen aller Art kommen in optischen Teleskopen je nach Aufgabenstellung auch eine Fülle anderer optischer Elemente zum Einsatz, die in Summe "die Optik" eines Teleskops bilden. Hierzu gehören beispielsweise Prismen, Spiegel, Blenden, Gitter, Filter und Strahlteiler. Deren Material, Be- und Verarbeitung sowie der korrekte Einbau, sind entscheidend für die Qualität einer astronomischen Abbildung.
Wichtig ist ferner, dass die Optik möglichst viel Licht punktgenau sammeln kann, um ein anvisiertes Himmelsobjekt ausreichend gut und lichtstark wiederzugeben.
Optische Teleskope können trotz gutem "Material" aufgrund äußerer Störeffekte oft nicht die gewünschte Abbildungsqualität erbringen. Derartige Störungen erfordern eine aufwändige Nachbearbeitung der Messergebnisse und haben ihre Ursache in der Bodenunruhe, der Licht- und Luftverschmutzung sowie Bewegungen der Luftmassen innerhalb der Atmosphäre, die zum so genannten "seeing" führen (Figur SEE).
Daher werden optische Teleskope nach Möglichkeit in unbewohnten, hochgelegenen Gegenden mit vernachlässigbarem Streulicht und klarer Luft betrieben.
Je nachdem, ob zum Sammeln des Lichtes hauptsächlich eine Spiegel- oder eine Linsenanordnung gewählt wird, unterscheidet man zwei Haupttypen von Fernrohren:
Ihr Werdegang, Vorteile, Unterschiede und Weiterentwicklungen bis in die heutige Zeit sind das Thema der folgenden Abschnitte.
| Patentnummer | Jahr | Titel |
|---|---|---|
| WO 96 / 24 032 A1 | 1993 | Method and apparatus for wide field distortion-compensated imaging |
© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | 22.02.2013