Bei diesem Antriebstyp muss wie im Falle des elektrothermischen Triebwerks zunächst ein Plasma erzeugt werden. Im Gegensatz zu diesem wird das Plasma aber nicht über eine Düse beschleunigt, sondern der Schub entsteht durch das Einwirken eines elektromagnetischen Feldes auf das Plasma.
Ein Beispiel für eine derartige Beschleunigungseinrichtung ist WO 97/037 517 A2 zu entnehmen (Figur EMT).
Das zuvor erzeugte Plasma strömt in den ringförmigen Beschleunigungskanal (20), der durch Wände (21,22) begrenzt wird. Durch eine ringförmige Anode (24) mit hohlquadratischem Querschnitt und eine Kathode (27) wird dieses beschleunigt, nachdem über eine elektrische Verbindung (26,28) Kontakt zu einer Spannungsquelle hergestellt wird.
| Patentnummer | Jahr | Titel |
|---|---|---|
| WO 97/037 517 A2 | 1997 | A Hall effect plasma accelerator |
© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | 22.02.2013