Deutsches Patent- und Markenamt

 

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+++ Newsletter +++ für die Nutzer der Informationsdienste des DPMA

Ausgabe März 2005

+++ Die Marke NIVEA - "Welt-Star im Produktreigen von Beiersdorf" +++

Seit mehr als neunzig Jahren gibt es sie schon, die legendäre Nivea-Creme, Mutter aller Nivea-Produkte. Auch der markante Schriftzug auf dem Deckel hat sich über die Zeit kaum verändert. Ihr Erfinder, Oscar Troplowitz, hatte 1890 die Firma Beiersdorf vom Firmengründer Paul C. Beiersdorf erworben. Mit Erfolg produzierte er bereits medizinische Pflaster, die Vorläufer von Hansaplast, sowie technische Klebebänder, die Vorläufer von Tesa. Die Entdeckung des Emulgators "Eucerit" ermöglichte 1911 die Herstellung der ersten stabilen Fett- und Feuchtigkeitscreme der Welt: die Nivea-Creme. Sie besaß aufgrund ihrer stabilen Konsistenz reinweißes Aussehen - daher der Name Nivea, der aus dem Lateinischen nix, nivis Schnee hergeleitet ist.
Inzwischen hat das Unternehmen Beiersdorf ein ganzes Nivea-Imperium geschaffen. Die Marke ist das wichtigste Zugpferd des Konzerns und in fast alle Produktkategorien von der Körper- über die Haarpflege bis hin zur dekorativen Kosmetik vorgedrungen. Nachdem Mitte vergangenen Jahres der Beiersdorf- Konzern in eine Übernahmeschlacht geriet, an deren Ende das Unternehmen den Hamburger Tchibo- Konzern als neuen Hauptaktionär hatte, ist jetzt seine Eigenständigkeit gerettet.
Die neue Konzernstrategie setzt zukünftig auf Fokussierung: Alle Aufmerksamkeit soll sich auf die zehn Hauptmarken von Beiersdorf konzentrieren. Der Star der neuen Ordnung heißt wie im alten Regime: Nivea.

Um günstigere Konkurrenzmarken weiterhin auf Abstand zu halten, setzt Beiersdorf außerdem auf Forschung und neue Wirkstoffe. Nivea-Markenvorstand Uwe Wölfer empfiehlt einen konsequenten Schutz der Produkte hinsichtlich ihrer Wirkstoffe, Wortelemente, Farben und Formen durch die Anmeldung von Patenten, (Marken) und Geschmacksmustern. Vor allem in einer verbesserten Qualität der Produkte und in der Innovation sieht Wölfer die adäquate Antwort der Markenartikel auf Nachahmerprodukte.
In die Forschung werden jährlich ca. 100 Millionen Euro investiert, allein 37 Millionen Euro davon in den Erweiterungsbau des internationalen Hautforschungszentrums am Hamburger Stammsitz von Beiersdorf. Dort arbeiten zurzeit ca. 650 Wissenschaftler und Ingenieure aus 15 Nationen, weitere 350 wissenschaftliche Mitarbeiter sind in der Tesa-Forschung und in der Qualitätssicherung beschäftigt. Jährlich melden sie etwa 200 Patente an.
"Nivea ist die einzige globale Konsumgütermarke Deutschlands", schwärmt Konzernchef Rolf Kunisch. Die Marke schaffte 2003 weltweit einen Umsatz von 2,7 Milliarden. Sie ist mit mehr als 11 Milliarden verkauften Dosen in über 170 Ländern die größte Hautpflegemarke der Welt.

+++ Die tausend Facetten des Albert Einstein +++

Mit dem Einsteinjahr würdigt Deutschland nicht nur einen genialen Wissenschaftler, der von der Weltöffentlichkeit bewundert wird, sondern auch den Physiker, Querdenker, Pazifisten, Weltbürger und Visionär.
Dass Albert Einstein seine Triebkraft und Neugier auch profanen Gegenständen zuwandte, ließ das Genie nicht gerne an die Öffentlichkeit dringen. In aller Stille hatte der Tüftler jedoch rund 50 technische Erneuerungen erfunden, darunter auch eine Kältemaschine. Im Auftrag des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte baut nun ein Team aus Wissenschaftshistorikern den Einstein-Kühlschrank nach, der 1926 zum Patent angemeldet wurde. Zum Schutze seines geistigen Eigentums hatte Einstein damals anscheinend alle Register gezogen, um Patentdiebe abzuschrecken. Da Einstein von 1902 bis 1909 Angestellter des Eidgenössischen Patentamts in Bern war, wusste er wohl, was er tat. "Die Daten stimmen hinten und vorne nicht", so Team-Mitglied Wolfgang Engels, "allein nach den Originalpatentschriften könnten wir das Gerät nicht nachbauen." Doch nach monatelanger Tüftelei ist es den Wissenschaftlern an der Oldenburger Universität gelungen, das Funktionsprinzip unter Beweis zustellen. Nachdem die technischen Voraussetzungen geschaffen wurden, liegt der Auftrag zum Bau eines rund 1,50m großen Beton-Kork-Gehäuses in der Mechanikwerkstatt und der Tischlerei der Universität. Warum das Physikgenie ausgerechnet Beton mit seiner geringen Isolierfähigkeit verwandt hat, stellt die Wissenschaftler jedoch vor ein Rätsel. "Vielleicht waren es Kostengründe", vermutet Engels. Zu sehen sein wird der monströse Kühlschrank voraussichtlich in der Einstein-Ausstellung im Berliner Kronprinzenpalais, die am 12. Mai eröffnet wird.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.einsteinjahr.de

+++ DPMApublikationen: Bereinigung der Markendaten, Benutzerhandbuch +++

Bereinigung der Markendaten

Die Darstellung der Markendaten in den DPMApublikationen wurde erheblich verbessert. So wurden beispielsweise überflüssige Zeichen, die beim Import von Daten entstehen, entfernt und die Lesbarkeit der Datenansicht nach der Recherche dadurch verbessert. Des Weiteren werden Informationen, die in der Ansicht der Historie eines Datensatzes bislang als "Heftteil 8cde" ausgegeben wurden, nun nach dem entsprechenden Heftteil unterschieden. Betroffen von den Änderungen sind alle neu importierten Daten und Teile des Altbestandes.

Benutzerhandbuch zu DPMApublikationen jetzt verfügbar

Ab sofort ist ein Benutzerhandbuch zu den Diensten der DPMApublikationen verfügbar. Dieses finden Sie unter dem Punkt "Hilfe" im linken Bereich der Navigation. Das Benutzerhandbuch kann heruntergeladen und ausgedruckt werden, sodass Sie es immer zur Hand haben, wenn Sie nach Schutzrechtsarten recherchieren.
Auf über 130 Seiten beinhaltet es viele nützliche Hinweise, Beispiele und Informationen zu allen Schutzrechtsarten, verfügbaren Daten, Recherchemöglichkeiten und Funktionalitäten des Dienstes. Zusätzlich zur Hilfe steht Ihnen nun ein weiteres Werkzeug zur optimalen Nutzung des Dienstes zur Verfügung.

+++ Umfassende Ausbildung zur/m Patentrechercheur/In LGA +++

Nach dem Erfolg des Einführungslehrgangs im Frühjahr bietet das Patentzentrum der LGA, Nürnberg, ab September 2005 mit Referenten des DPMA, der EPA, Patentfachanwälten und den Datenbank-Anbietern Questel und STN eine Neuauflage der Ausbildung für Patentrecherche-Experten an.
Im Lehrgang werden detaillierte Grundkenntnisse im Bereich Patente, als auch Spezialwissen für die Patentrecherche in vier Modulen vermittelt. Neben der Informationsvermittlung ist das praktische Üben unter Anleitung ein wichtiger Schwerpunkt. Die Module können zusammen und auch einzeln gebucht werden.
Weitere Informationen können Sie unter folgender Adresse abrufen:
http://lga.de/de/seminare/05_535_006_patentrechercheur_gesamt.shtml

+++ Patentinformationszentren helfen bundesweit +++

Bundesweit bietet ein Netz von Patentinformationszentren flächendeckend ein breites Spektrum an Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationsbeschaffung für gewerbliche Schutzrechte an.
Dazu gehören:

  • Recherchen zum Stand der Technik
  • Recherchen zu Anmeldern und/oder Erfindern
  • Recherchen zu Patentfamilien
  • Markenrecherchen
  • Patentstatistische Analysen
  • Regelmäßige Überwachungen von Technikgebieten und/oder Wettbewerbern
  • Unterstützung bei der Eigenrecherche
  • Lieferung von Dokumentkopien
  • Kostenlose Erfinderberatung in Zusammenarbeit mit der örtlichen Anwaltschaft
  • Seminare zum gewerblichen Rechtsschutz, sowie
  • Beratung zur Recherchearbeit (Planung und Strategie).

In den kommenden Ausgaben des Newsletters werden sich die einzelnen Patentinformationszentren vorstellen und auf das jeweilige spezielle Dienstleistungsangebot eingehen.

http://www.patentinformation.de

+++ Termine +++

08. April 2005, Jahrespressekonferenz, DPMA München
http://www.dpma.de/infos/pressedienst/pressedienst.html


6.-10.April 2005, Internationale Messe für Erfindungen, Genf
Internationale Messe für Erfindungen, Neue Techniken und Produkte
http://www.inventions-geneva.ch


11.-15. April 2005, Hannover Messe, Hannover
Insgesamt elf Leitmessen zeigen an einem Ort das Zusammenwachsen und die Vernetzung von Technologien und Märkten; das DPMA finden Sie in Halle 2, Stand C08
http://www.hannovermesse.de


21. April 2005, Veranstaltungsreihe "Geistiges Eigentum im Gespräch",
Thema: "Nutzen des Geistigen Eigentums für den Mittelstand", DPMA München
Bei Interesse bitte das Referat für Grundsatzangelegenheiten im DPMA, Herrn Segmüller, florian.segmueller(at)dpma.de kontaktieren


22. April.2005, 1. Deutscher Tag für Marken- und Geschmacksmuster-Anmelder, Alicante, Spanien
Die Teilnahme ist begrenzt und bevorzugt für die Mitglieder der ARMAD.


28./29. April 2005, VPP-Frühjahrs-Fachtagung 2005, Wiesbaden
Vereinigung von Fachleuten des Gewerblichen Rechtsschutzes, Fachtagung für Industrie und Anwälte
http://www.vpp-patent.de


17.-19. Mai 2005, PATLIB 2005, Sinaia, Rumänien
Tagung der Patentinformationszentren in Europa, Schwerpunkt Patentinformationszentren
http://patlib.european-patent-office.org/events/2005/


25.-28. Mai 2005, GRUR-Mitgliederversammlung, Frankfurt
Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtschutz und Urheberrecht e.V.
http://www.grur.de


2./3. Juni 2005, PATINFO 2005, Festhalle Ilmenau
27. Kolloquium der Technischen Universität Ilmenau über Patentinformation
Angebot zur Besichtigung des PIZ Ilmenau (PATON)
http://www.paton.tu-ilmenau.de/aktuelles/


9.-11. Juni 2005, Intertech 2005, Dornbirn, Österreich
Internationale Technologiemesse für Fachbesucher
http://www.dornbirnermesse.at/start.php4?m1id=9

+++ Impressum +++

Herausgeber:
Deutsches Patent- und Markenamt, Zweibrückenstraße 12, 80331 München, Tel: ++49 (0)89 /2195-4001 http://www.dpma.de
Hinweis: Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des DPMA. Die Abwicklung (Versand und Kundenpflege) erfolgt im Auftrag des DPMA durch die Bundesdruckerei GmbH.

Für alle technischen Fragen rund um die DPMApublikationen und zur Abbestellung dieses Newsletters steht Ihnen unsere Hotline unter ++49 (0)30 /2598-1307 zur Verfügung.

Bundesdruckerei GmbH, Bereich Schutzrechte, Oranienstraße 91, 10958 Berlin Tel.: ++49 (0)30 /2598-1307, Fax: ++49 (0)30 /2598-1306
E-Mail: Support(at)bdr.de, Internet: www.bundesdruckerei.de

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© 2013 Deutsches Patent- und Markenamt | Stand vom 20.03.2013